Immer mehr Bäume müssen weichen

Warum werden in Herten so viele Bäume gefällt? Diese Frage steht immer häufiger im Raum. Die Hertener GRÜNEN haben sich daher mit der Anwohnerin Sonja Mittelstädt, dem Förster Matthias Klar vom RVR sowie mit den städtischen Mitarbeitenden Elke Günther, Fachbereichsleitung für Grünflächen und Lars Kuhnt, Baumsachverständiger, im Katzenbusch getroffen. Förster Klar klärt auf. Schuld an den Baumfällarbeiten sind neben den Beschädigungen von „Ela“ und „Friederike“ auch die Verkehrssicherungspflicht sowie die Emscher-Renaturierung. Wenn der Baum nicht mehr standsicher ist oder Äste herabzustürzen drohen, muss der Verantwortliche Teile des Baumes oder sogar den kompletten Baum entfernen.  Und entlang der Emscher wurden bereits Bäume entfernt, um parallel der Bäche neue Abwasserkanäle zu bauen.

Ebenfalls wurde darauf hingewiesen, dass Durchforstungen wichtig für den gesunden Erhalt der Wälder  sind. In regelmäßigen Abständen wird zu dichter Baumbestand gelichtet und überalterte Bäume entnommen. Dies muss laut oben genannten Sachverständigen auch in Naturschutzgebieten, wie den Brandhorster Wald erfolgen.

In der Hertener Allgemeine war in dieser Woche zu lesen, dass der ZBH 1000 neue Bäume pflanzt. Nur schade, dass dieser alte Baumbestand verlorengegangen ist. Bis sie Setzlinge diese Größe erreichen wird es ein paar Jahrzehnte dauern.

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