Energie – und Umweltpolitik gewinnbringend gestalten

(Von Gans-Gerd Henke)

Vergangene Woche besuchte Wibke Brems, energiepolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, den Ortsverband der Grünen in Herten und informierte über Möglichkeiten und Vorteile,  die die Umsetzung der Energiewende allgemein und für eine Kommune bieten kann und welche Rolle der Klimaschutz dabei spielt.  NRW ist das erste deutsche Bundesland, das ein Klimaschutzgesetz verabschiedet und damit konkrete Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen gesetzt hat. Bis zum Jahr 2050 sollen die Kohlendioxid-Emmissionen um 80 % gesemkt werden.

Brems betonte die wichtige Rolle, die NRW für den Klimaschutz in Deutschland und damit in Europa spielt. Im Rahmen eines NRW-weiten Beteiligungsverfahren sollen auch die Städte und Gemeinden einbezogen, weil die ehrgeizigen Ziele des Klimaschutzgesetzes nur dann erreicht werden, wenn Klimaschutz auch in den Kommunen eine zentrale Rolle spielt. Seit 1990 hat sich der Giftgasausstoss in Herten zwar verringert, dennoch bleibt noch vieles zu tun.

Die Grünen wollen die Mögkichkeit der Gründung von Bürgerenergiegenossenschaften, die Windparks errichten und betreiben, prüfen. Sie setzen sich  Solarsparbriefe, eines Solarkataster, und energetische Sanierung öffentlicher Gebäude sowie die zeitnahe Einführung einer LED-Straßenbeleuchtung ein. Jedoch nicht nur der Wärme- und Stromverbrauch spiele für das Gelingen der Energiewende eine Rolle. Die Kommunen brauchen eine Verkehrsinfrastruktur, die klimagerechte und nutzerfreundliche Mobilität auch ermöglicht. Die Grünen werden sich auch weiterhin für eine Stärkung des Fuß- und Radverkehrs einsetzen, wie für zukunftsorientierte, klimafreundliche Nutzungskonzepte für das Auto.

Gegen 22:00 endete die Veranstaltung im AWO-Haus an der Kaiserstraße und zurück ging es nach Düsseldorf. Klimagerecht mit Bus und Bahn.

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