Osterei-Aktion der Grünen

Herrmann: Wir müssen weg von Tierfabriken für Legehennen und andere Nutztiere

Der Kurswechsel in der Agrarpolitik ist überfällig“, erklärt Martina Herrmann, (Sprecherin in Herten), zur Osterei-Aktion der Grünen, die in der Fußgängerzone in Herten Eier verteilt haben. „Mit der Aktion haben wir unsere Forderung nach einem Ende der Massentierhaltung bei Legehennen wie bei allen anderen Tieren unterstrichen. Die agrarindustrielle Tierhaltung geht auf Kosten des Tierschutzes, unserer Gesundheit und der Umwelt. In dem jüngsten Hennenhaltungs-Skandal sind die Verbraucherinnen und Verbraucher gezielt betrogen worden. Die von der schwarz-gelben Bundesregierung geförderte Industrialisierung der Lebensmittelerzeugung, bei der ausschließlich auf Masse und billige Preise gesetzt wird, führt zu Kostendruck, intransparenten Strukturen und begünstigt damit eben auch solche Betrügereien. Damit aber nicht eine ganze Branche in Mithaftung genommen wird, brauchen wir jetzt eine größtmögliche Transparenz und zukünftig eine schnellstmögliche Veröffentlichung von unzuverlässigen Betrieben. Außerdem müssen Kontrollen und Sanktionen verschärft werden. Hier darf sich die Bundesregierung nicht wegducken.

Philipp Fauser und Martina Herrmann verteilen Ostereier in der Innenstadt

Philipp Fauser und Martina Herrmann verteilen Ostereier in der Innenstadt

Wir Grüne treten ein für eine Agrarpolitik, die die bäuerlichen Strukturen erhält, die den Bio-Markt aktiv weiterentwickelt und die Förderung auf regionale Betriebe mit Größenbeschränkung ausrichtet.“

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