Wenn nichts mehr geht, kommt die Kunst

Ideen für eine künftige menschengerechte Stadtpolitik sammelten die Hertener Grünen. Dazu traf man sich am Freitag, den 11.1. an einem kreativen Ort: im Unperfekthaus in Essen.

Das Unperfekthaus bezeichnet sich selber als einer  der großen Treffpunkte im Ruhrgebiet. Und bietet neben einem eigenwilligen Gastronomiekonzept, Raum für Ausstellungen, Freizeit, Kultur, Ruhe, Spaß, Nachdenken, Reden. Genau der richtige Ort, dachten sich die Grünen um Martina Herrmann, Philipp Fauser und Hans-Gerd Henke, um Inspiration für die städtische Politik und die Neuaufstellung des Ortsverbandes zu finden.

Die anwesenden Mitglieder waren sich einig, dass die Hertener Innenstadt neu belebt werden müsse. Eine Rolle könne dabei die Ansiedlung eines ähnlich ausgerichteten „Künstlerdorfes“ mit preisgünstigem Raum für Gründerinnen und Gründer, Kreative, Junge und Alte, eben für Menschen, die etwas bewegen wollen, werden. „So etwas gehört auch nach Herten!“, so Henke, „und wenn‘ s kein großes Kapital gibt, gibt es vielleicht viel kleines! Als Keimzelle für eine neue (inner)städtische Kultur und Entwicklung könne man sich einen „Kulturpalast“ durchaus vorstellen. Kira Herrmann, Vertreterin der Grünen Jugend im Vest, begrüßte die Idee, weil es dann endlich mal wieder ein „jugendgerechtes Angebot“  in Herten gebe.

Ebenso wichtig war den Mitgliedern der Öko-Partei der Hertener Arbeitsmarkt, die Integration, die altengerechte Stadtentwicklung sowie mehr Bürgerbeteiligung an der Politik. Und eines war ganz klar: Die Grünen wollen zurück in den Rat! Dazu fühlt man sich auch gut aufgestellt. „Das packen wir!“, schloss Martina Herrmann den Abend ab.

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