MODERNE STADTENTWICKLUNG IST GRÜN

 

Moderne Stadtentwicklung ist grün.

Herten hat den Strukturwandel noch immer nicht bewältigt.

Die Stadt muss attraktiver gestaltet werden, für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere Gewerbetreibenden.

Meine Vorstellung einer grüneren Stadt ist eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung mit mehr inhabergeführten Geschäfte und Straßengastronomie mit grünen Wohlfühlinseln, Verlagerung des Wochenmarktes auf die Ewaldstraße sowie Erhaltung der autofreien Innenstadt

Herten Forum. Wir brauchen eine schnelle Umsetzung, um eine Planungssicherheit für die Geschäftsleute zu gewährleisten. Und um die südliche Fußgängerzone besser planen zu können.

In 2019 soll die Regionalbahn wieder in Herten halten. Dass bedeutet eine modernere Verkehrsentwicklung, die Bürger können teilweise aufs Auto verzichten und den ausgebauten ÖPNV nutzen. Dabei ist selbstverständlich auch eine Verbesserung der Buslinien zu beachten.

Fahrradparkplätze am S-Bahnhof ermöglichen eine ökologische Verkehrsnutzung. Selbstverständlich dürfen auch PKW-Parkplätze nicht fehlen.

Der Klimawandel macht auch in Herten nicht halt. Vorboten haben wir schon in den letzten Jahren durch z.B. Sturm Ela erlebt. Hitze- und Dürreperioden und gleichzeitig Starkregen häufen sich. Das Hertener kommunale Klimaschutzkonzept muss in diese Richtung weiterentwickelt werden. Die Landesregierung bietet hier Klima-Schutz-Programme, welche auch jetzt schon in Anspruch genommen werden. Daran muss, insbesondere beim Innenstadt-Ausbau weiter gearbeitet werden, ebenfalls am Ausbau der erneuerbaren Energien, wie Solar- und Windanlagen, sowie die Erweiterung des Fernwärmenetzet um beispielsweise die Abwärme des RZR zu nutzen.

Das ist ein Beispiel für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Ein weiteres Augenmerk möchte ich auf den Grundwasserschutz legen, denn Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, ebenso wichtig ist die saubere Luft, daher müssen wir den Umwelt- und Naturschutz weiterhin fördern, denn saubere Luft ist auch ein Bestandteil, um das städtische Klima zu verbessern. Die Naherholungsgebiete wie Schlosspark, Ried, Katzenbusch und die Halden müssen erhalten und wertgeschätzt werden.

Vielfalt ist grün

Ich möchte eine Gesellschaft, die durch Toleranz und Akzeptanz gekennzeichnet ist. Gerade jetzt, in der Zeit, in der Flüchtlinge unsere Hilfe benötigen, müssen wir das Zusammenleben mit anderen Kulturen fördern. Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer, werden Sprachkurse, Freizeitangebote sowie auch Vermittlung von Praktikumsstellen umgesetzt. Doch es gibt noch viel zu tun. Darauf freue ich mich, denn die Dankbarkeit der Menschen in Not zeigt uns, was wichtig und richtig ist.

 

Meine Ziele sind:

  • Moderne Stadtentwicklung

  • Städtisches Leben, geprägt durch Solidarität, Toleranz und Vielfalt, das von alle Bürger*innen mitgestaltet wird.

  • Bildung und Ausbildung ein Leben lang

  • Förderung von Umwelt- und Naturschutz

  • Eine geschlechtergerechte Teilhabe am Arbeitsmarkt

 

Arbeitssituation in Herten

Herten hat die höchste Arbeitslosenquote im Kreis Recklinghausen. Hier müssen wir handeln. Wir brauchen Arbeitsplätze, nicht nur für hoch Qualifizierte sondern auch für ungelernte Menschen. Seit der Schließung der Zechen, der Arbeitsplatzreduzierungen bei Coca-Cola und Herta haben viele Kolleginnen und Kollegen keine Arbeit. Hier müssen wir ansetzen.

Und wir brauchen eine besser ausgebaute, flexiblere Kinderbetreuung, um auch jungen Eltern die Möglichkeit bieten, flexibel zu arbeiten. In den letzten Jahren wurde der Fokus auf die U3-Betreuung gelegt. Nun werden wir in diesem Jahr 150 Ü3-Pläze fehlen. Das ist eine Fehlentscheidung auf Kosten der Frauen, die Mühe haben werden, weiter zu arbeiten. Denn wir wissen alle, dass gerade Frauen im Berufsleben benachteiligt werden, und nicht nur in der Bezahlung, die immer noch 22 % unter der Bezahlung der Männer liegt. Wir müssen dringend die Vereinbarkeit von Job und Familie fördern.

 

Bildung und Ausbildung haben die höchste Priorität, eine Budgetkürzung im Bereich Bildung wird es bei mir nicht geben. Ich möchte Bildung und Ausbildung ein Leben lang möglich machen. Bildung beginnt im Elternhaus und hört im Alter nicht auf. Ich werde dafür sorgen, dass ein lebenslanges Lernen für alle Generationen möglich wird.

Bildung ist überall, ich möchte die Kulturszene respektive das Kulturbüro stärken und Kooperationen mit anderen Städten ausbauen.

Martina Herrmann
Tel. 02366 – 84148
Martina.Herrmann@gruene-herten.de

 

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld